Die besten CSS-Frameworks in der Webentwicklung im Vergleich

CSS-Frameworks sind stets beliebt in der Webentwicklung, denn sie sparen viel Zeit. Wir stellen die besten CSS-Frameworks vor.

Frontend-Frameworks sind sehr beliebt in der Webentwicklung, weil sie die Entwicklung von optisch und funktionell ansprechenden Webseiten stark erleichtern. Anstatt sich mit Detail-Programmierung und Kompatibilität zu verschiedenen Browsern rumzuschlagen bzw. zu ärgern, können Web-Entwickler einfach vorgefertigte Bauteile des Frameworks verwenden und erhalten am Ende schöne und funktionierende Webseite, die mit den meisten wichtigen Browsern funktionieren.

1. Bootstrap

Bootstrap sollte jedem Webworker bekannt sein. Dennoch oder eben gerade deshalb darf es in dieser Auflistung nicht fehlen. Bootstrap ist eines der beliebtesten, wenn nicht das beliebteste CSS-Framework und wird von Webworkern auf der ganzen Welt genutzt, um mit Hilfe der vordefinierten CSS-Klassen und Javascript-Modulen schnell und unkompliziert Websites aufbauen zu können. Gewusst? – Bootstrap stammt aus dem Hause “Twitter”

2. Foundation

Fondation ist ein Framework von Zurb und behauptet von sich, das fortschrittlichste Responsive-Frontend-Framework der Welt zu sein. Die Fokussierung von Foundation liegt in der Entwicklung eines nutzerfreundlichen Fronted-Konzepts für alle Gerätegrößen: Smartphones, Tablets, Monitore, Fernseher und andere HI-DPI-Displays sollen mit Foundation einen optimalen Output bringen. Auch Foundation hält so ziemlich alles bereit, was man für die Erstellung von Webseiten brauchen kann, und tritt somit in direkte Konkurrenz zu Bootstrap.

3. Skeleton

Das Framework Skeleton umfasst nur zwei CSS-Dateien und ist nicht modular aufgebaut. Die Datei normalize.css übernimmt die Resets, in der Datei skeleton.css sind alle Formatierungen und Elemente des Frameworks definiert. Das Framework bietet fünf Breakpoints zwischen 400 und 1.200 Pixel und wird mit einem zwölfspaltigen Grid-System geliefert. Skeleton stellt außerdem Buttons, Tabellen, Formulare und Typographie zur Verfügung.

4. Pure.css

Das Framework Pure.css ist ebenfalls modular aufgebaut und besteht aus sechs Bausteinen. Das Fundament bildet die base.css mit grundlegenden Formatierungen, Resets und speziellen Anpassungen für den Internet Explorer. Das zweite wichtige Modul ist das Grid-System. Hier wird neben dem regulären noch ein responsives Grid-System bereitgestellt. Beide Grids können wahlweise acht, zwölf oder sogar 24 Spalten darstellen. Das responsive Grid bietet vier Breakpoints zwischen 568 und 1.280 Pixel, die über die CSS Media Queries gesteuert werden.

5. Yaml

Das Framework Yaml ist modular aufgebaut und im Vergleich zu vielen anderen kostenpflichtig – ab 59 Euro. Yaml steht aber auch als Open-Source-Version zur verfügung – hier wird allerdings ein Backlink vorausgesetzt. Neben dem Kernmodul, das flexible Layouts sowie Grid-Layouts mit fester Breite inkludiert, können nach Belieben weitere Module, etwa für Navigation, Formulare oder auch Add-ons eingebunden werden. Der große Vorteil bei Yaml ist die einfache Integration in über 30 CMS wie WordPress, Typo3, Joomla oder Drupal.

6. Semantic UI

Die Besonderheit an Semantic UI ist, dass man für alle Gestaltungselemente semantische CSS-Klassen verwendet. Dadurch soll die Entwicklung mit dem CSS-Framework intuitiver werden. Semantic UI besitzt ein 16-spaltiges Layout-Raster, und bietet die klassischen Gestaltungselemente sowie einige ausgefallene – zum Beispiel eine Stern-Bewertung oder einen Aktivitäts-Feed. Der Source-Code von Semantic UI ist in Less geschrieben, es existiert aber auch eine inoffizielle Version für Sass.

7. Kube

Kube ist ein responsives Open-Source-Framework, das für professionelle Entwickler und Designer geeignet sein soll. Merkmale sind das minimalistische Design und die Flexibilität. Für die Anzahl der vordefinierten Web-Elemente, bringt das Framework nur 32 Kilobyte auf die Waage. Kube basiert auf Less-CSS, HTML und Javascript-Dateien. Zusätzlich bieten die Entwickler von Imperavi auch einen WYSISYG-Editor.

8. UIKit

UIKit ist ein modulares Framework für die Entwicklung von schnellen und komplexen Web-Interfaces. UIKit bietet dir eine umfassende Sammlung von einfach einsetzbaren und erweiterbaren HTML-, CSS- und Javascript-Komponenten. Das Framework beinhaltet viele kleine und responsive Komponenten: Vom normalisierenden Stylesheet über Standard-Stylings für Schriften, Listen und Tabellen bis hin zu responsiven und flüssigen Grid-Systemen und Navigationselementen.

9. GroundworkCSS

GroundworkCSS ist ein responsives Framework und wurde 2013 auf Github veröffentlicht. GroundworkCSS basiert auf Sass-CSS, HTML, jQuery und Modernizr. Das CSS-Framework ist sehr umfangreich und liefert unter anderem responsiven Text, viele UI-Elemente sowie jQuery-Slider. Die vorgefertigten Templates und Dokumentation erleichtern den Einstieg mit GroundworkCSS.

10. Materialize

Materialize ist ein modernes CSS-Framework basierend auf Material Design. Die Gestaltungsprinzipien und Ziele werden von dem Framework umgesetzt und in jeder Komponente widergespiegelt. Es ist eine eigenständige Lösung, die in der Verwendung Ähnlichkeit mit Bootstrap hat. Designern stehen hier neben den üblichen CSS- auch SCSS-Dateien zur Verfügung, die mehr Kontrolle über die verwendeten Komponenten erlauben.

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